Sonntag, 16. Dezember 2018
Notruf: 112

595 Jahre für die Mitbürger im Einsatz

Erneut bot die Laufer Kaiserburg den würdigen Rahmen für die Ehrung langjährig aktiver Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, die sich seit Jahrzehnten in den zwölf Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet engagieren. Neben drei staatlichen Ehrenzeichen für 40 Jahre und sieben Ehrenzeichen für 25 Jahre Dienst am Mitbürger wurden auch 20 Frauen und Männer für ihr 15-jähriges ehrenamtliches Engagement durch die Stadt Lauf ausgezeichnet.

Federführender Kommandant Oliver Heinecke freute sich, im festlich und, dank ausgefallener Blumendekoration auch feuerwehrlich, geschmückten Wenzelschloss neben den zu Ehrenden und ihren Partnerinnen und Partnern auch alle Kommandanten aus dem Laufer Stadtgebiet, Kreisbrandrat Norbert Thiel, Landrat Armin Kroder, die Bürgermeister Benedikt Bisping und Thomas Lang, sowie zahlreiche Stadträtinnen und Stadträte begrüßen zu können. Er betonte, dass es für die städtischen Feuerwehren viel wichtiger ist, als über eine hochmoderne, technische Ausrüstung zu verfügen, Menschen in ihren Reihen zu haben, die diese sicher beherrschen und die ihre über Jahrzehnte gesammelte Erfahrung an Jüngere weitergeben können.

Erster Bürgermeister Benedikt Bisping lobte die Feuerwehren als „die letzte Brigade der Kommunen“. Während sich Polizei, Gerichte und viele weitere Sicherheitsbehörden im Lauf der Jahrzehnte zu staatlichen Behörden entwickelt haben, blieb die Verantwortung für die Brandbekämpfung fest in städtischer Hand – ein wahrer Glücksgriff für die Kommune, wie das Stadtoberhaupt bekräftigte.

Landrat Armin Kroder richtete in seinem kurzweiligen Grußwort den Blick auf die Nachhaltigkeit des Feuerwehrdienstes - vor Allem wenn dieser, wie im Nürnberger Land ausschließlich im Ehrenamt geleistet wird. Die stolze Zahl von 4000 aktiven Feuerwehrfrauen und -männern, die im Landkreis Feuerwehrdienst verrichten, gelte es unbedingt zu erhalten, mahnte der frischgebackene Bezirkstagspräsdident.

Kreisbrandrat Norbert Thiel nahm den Abend zum Anlass, einen großen Irrtum richtig zu stellen. Beim Blick auf den Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehren sei zwar oftmals von großer Opferbereitschaft die Rede, er könne aber bestätigen, dass kein einziger, zu Ehrender an diesem Festabend einen gequälten Gesichtsausdruck gehabt hätte, als ihm die entsprechende Ehrung überreicht wurde. Er freute sich, die drei 40-jährigen Jubilare, die allesamt der FF Schönberg entstammen mit ihren Partnerinnen zu einer Urlaubswoche im Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch Gmain einladen zu dürfen.

Nach einem gemeinsamen Imbiss endete der Abend bei guten Gesprächen oder bei einem durch Bürgermeister Bisping geführten Rundgang durch den Kaisersaal, die derzeit laufende Ausstellung des Oedenberger Künstlers Kurt Kolbe und dem einzigartigen Wappensaaal.

40 Jahre: Gerhard Gundel, Konrad Lehr und Helmut Zitzmann (alle FF Schönberg)

25 Jahre: Björn Breuer (FF Bullach), Erwin Bachmeier, Armin Kraußer (FF Dehnberg), Martin Mika, Thomas Söhnlein (FF Heuchling), Stefan Bitter und Florian Krüger (FF Lauf)

15 Jahre: Daniel Horlamus, Patrick Horlamus, Maximilian Reiß, Steffen Sperber (FF Beerbach), Sebastian Hofmann (FF Günthersbühl), Stefanie Wehner (FF Heuchling), Oliver Götz, David Gottschalk, Christian Strobel (FF Lauf), Christoph Müller, Johannes Müller (FF Schönberg), Thomas Maier, Christian Schuhmann (FF Simonshofen), Andreas Dauphin, Beate Lämmermann, Christina Lämmermann, Lisa Mauthofer, Katrin Süß, Regina Süß (FF Weigenhofen) und Stephanie Merkel (FF Wetzendorf) 

 

Moderne Feuerwehrwelt: über eine Drittel der für 15 Jahre Feuerwehrdienst Geehrten ist weiblich

 

 

Die Geehrten für 25 Jahre aktive Dienstzeit, eingerahmt von Kreisbrandrat, Landrat, federführendem Kommandant und Bürgermeister

 

40 Jahre Feuerwehrdienst in Schönberg: Konrad Lehr (2. v. l.), Helmut Zitzmann (3. v. l.) und Gerhard Gundel (4. v. l.) mit dem Schönberger Kommandanten Georg Prögel (4. v. r.)

 

 

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